Welche Nebenwirkungen können Klistiere haben?

Frau hält sich den schmerzenden Bauch

Startseite›Ratgeber›Welche Nebenwirkungen können Klistiere haben? Fertigklistiere verursachen vor allem lokale Reizungen und Verschiebungen im Salzhaushalt. Die Fachinformation zu Klysma 1x salinisch nennt Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Hautreizungen im Analbereich und eine vorübergehend erhöhte Phosphatkonzentration im Blut. 📋 Kurz zusammengefasst Die Nebenwirkungen salinischer Klistiere lassen sich drei Gruppen zuordnen: lokal an Schleimhaut und … Weiter lesen

Wann darf man keinen Einlauf machen?

Ärztin am Schreibtisch der Praxis

Startseite›Ratgeber›Wann darf man keinen Einlauf machen? Ein Einlauf ist ausgeschlossen bei Verdacht auf Darmverschluss, akuten Bauchschmerzen unklarer Ursache, Erbrechen, gastrointestinalen Blutungen, Tumoren im Bauchraum, Rektum- oder Scheidenfisteln und nach Bauchoperationen. Bei Nieren-, Herz- und Bluthochdruckerkrankungen gilt die Anwendung salinischer Klistiere als eingeschränkt. 📋 Kurz zusammengefasst Kontraindikationen teilen sich in zwei Gruppen. Absolute Gegenanzeigen betreffen die … Weiter lesen

Einlauf: Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Arzt im Gespräch mit einem Patienten in der Sprechstunde

Startseite›Ratgeber›Einlauf: Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Ein Einlauf birgt drei Hauptrisiken: Verschiebungen im Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt, mechanische Verletzungen der Darmwand und die Verschleppung einer behandlungsbedürftigen Grunderkrankung. Bei korrekter Anwendung und intakter Darmsituation bleiben schwere Zwischenfälle selten, bei bestimmten Vorerkrankungen ist die Anwendung ausgeschlossen. 📋 Kurz zusammengefasst Phosphathaltige Klistiere entziehen dem Körper Wasser und Kalium. Die Fachinformation … Weiter lesen

Einläufe bei Säuglingen: Warum phosphathaltige Klistiere gefährlich sind

Baby-Einlauf

Phosphathaltige Klistiere sind in Deutschland bei Säuglingen und Kindern unter sechs Jahren kontraindiziert. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft dokumentierte zwei Fälle schwerer Hyperphosphatämie bei sechseinhalb Monate alten Säuglingen: Ein Kind überlebte nur durch Notoperation und Dialyse, ein Kind verstarb. Bei Verstopfung im Säuglingsalter gehört jede Entscheidung über rektale Mittel in kinderärztliche Hand. ⚠️ Wichtiger Hinweis … Weiter lesen